Kurzüberblick:
Der Fragebogen zu den bereichsübergreifenden Grundsätzen des ESF Plus ist ein zentrales Pflichtdokument für die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen für KMU. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum der Fragebogen so wichtig ist, wie er aufgebaut ist, welche Grundsätze des ESF Plus berücksichtigt werden müssen und wie die Einreichung der Unterlagen korrekt erfolgt.
Gliederung
- Was ist der Fragebogen „Bereichsübergreifende Grundsätze ESF Plus“?
- Warum ist der Fragebogen für die Förderung von Unternehmensberatungen für KMU so wichtig?
- Aufbau des Fragebogens: Die drei Grundsätze des ESF Plus
- Gleichstellung der Geschlechter als Grundsatz im ESF Plus
- Antidiskriminierung und Inklusion im ESF Plus-Fragebogen
- Ökologische Nachhaltigkeit als Fördervoraussetzung im ESF Plus-Bundesprogramm
- Worauf müssen Sie beim Ausfüllen des Fragebogens achten?
- Einreichung der Unterlagen: So reichen Sie den Fragebogen korrekt ein
- FAQ: Häufige Fragen zum Fragebogen und zur Förderung
- Wichtigste Punkte im Überblick
1. Was ist der Fragebogen „Bereichsübergreifende Grundsätze ESF Plus“?
Im Rahmen der BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen für KMU ist der Fragebogen zu den bereichsübergreifenden Grundsätzen des ESF Plus ein Pflichtformular. Er dokumentiert die Einhaltung der zentralen Prinzipien des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) im Beratungsprojekt: Gleichstellung der Geschlechter, Antidiskriminierung und ökologische Nachhaltigkeit. Die Einreichung dieses Fragebogens ist Voraussetzung für die Auszahlung des Zuschusses.
2. Warum ist der Fragebogen für die Förderung von Unternehmensberatungen für KMU so wichtig?
Die Förderung von Unternehmensberatungen für KMU durch das BAFA und den ESF Plus ist an gesellschaftliche und ökologische Grundsätze gebunden. Der Fragebogen ist ein verpflichtender Bestandteil des Beratungsberichts und muss bei jedem geförderten Projekt als Anhang eingereicht werden. Nur so wird sichergestellt, dass die Ziele des ESF-Plus-Bundesprogramms – wie Gleichstellung, Antidiskriminierung und Nachhaltigkeit – in der Praxis umgesetzt werden.
3. Aufbau des Fragebogens: Die drei Grundsätze des ESF Plus
Der Fragebogen gliedert sich in drei Hauptbereiche, die die Grundsätze des ESF Plus widerspiegeln:
- Gleichstellung der Geschlechter
- Antidiskriminierung
- Ökologische Nachhaltigkeit
Jeder Bereich enthält spezifische Fragen, die im Rahmen der Beratung und Umsetzung beantwortet werden müssen.
4. Gleichstellung der Geschlechter als Grundsatz im ESF Plus
Im ersten Teil des Fragebogens wird abgefragt, ob und wie Genderkompetenz gefördert, Geschlechterparität angestrebt und gendersensible Ansätze in der Beratung umgesetzt werden. Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein zentrales Ziel des ESF Plus und muss bei der Planung und Durchführung von Unternehmensberatungen für KMU berücksichtigt werden.
5. Antidiskriminierung und Inklusion im ESF-Plus-Fragebogen
Der zweite Bereich des Fragebogens prüft, ob das Beratungsprojekt spezifische Zielgruppen adressiert, Diskriminierungsrisiken abbaut und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen sicherstellt. Die Förderung von Unternehmensberatungen für KMU durch das BAFA setzt voraus, dass Antidiskriminierung und Inklusion aktiv umgesetzt werden.
6. Ökologische Nachhaltigkeit als Fördervoraussetzung im ESF Plus-Bundesprogramm
Im dritten Teil des Fragebogens geht es um ökologische Nachhaltigkeit: nachhaltige Veranstaltungen, umweltfreundliche Beschaffung, Ressourcenschonung und Mobilität. Die Umsetzung ökologischer Maßnahmen ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Ziele des ESF-Plus-Bundesprogramms und der BAFA-Förderung.
7. Worauf müssen Sie beim Ausfüllen des Fragebogens achten?
- Mindestens eine Frage muss mit „Ja“ beantwortet werden, sonst ist die Förderung gefährdet.
- Kreuzen Sie alle zutreffenden Maßnahmen an und erläutern Sie im Beratungsbericht, wie diese in der Praxis umgesetzt wurden.
- Die Einhaltung der bereichsübergreifenden Grundsätze ist Voraussetzung für die Förderung
8. Einreichung der Unterlagen: So reichen Sie den Fragebogen korrekt ein
- Der ausgefüllte Fragebogen wird als Anhang zum Beratungsbericht eingereicht.
- Nur so gilt der Beratungsbericht als vollständig und die Auszahlung des Zuschusses kann erfolgen.
- Die Einreichung erfolgt im elektronischen Verfahren zusammen mit den übrigen Unterlagen beim BAFA.
9. FAQ: Häufige Fragen zum Fragebogen und zur Förderung
Was passiert, wenn alle Fragen mit „Nein“ beantwortet werden?
Dann ist eine schriftliche Begründung im Beratungsbericht erforderlich – und die Förderung ist gefährdet.
Kann ich mehrere „Ja“-Antworten geben?
Ja, das ist erwünscht, wenn Ihr Projekt mehrere Grundsätze des ESF Plus aktiv umsetzt.
Was prüft das BAFA?
Das BAFA prüft, ob der Fragebogen korrekt ausgefüllt ist und ob die Angaben mit dem Beratungsbericht übereinstimmen.
10. Wichtigste Punkte im Überblick
- Der Fragebogen zu den bereichsübergreifenden Grundsätzen ESF Plus ist Pflicht für die BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen für KMU.
- Mindestens eine Frage muss mit „Ja“ beantwortet werden.
- Der Fragebogen muss dem Beratungsbericht als Anhang beigefügt werden.
- Die Einhaltung von Gleichstellung, Antidiskriminierung und ökologischer Nachhaltigkeit ist zentrale Fördervoraussetzung.
Das vollständige Formular zum Fragebogen „Bereichsübergreifende Grundsätze ESF Plus“ finden Sie im Download-Bereich.
Hier geht’s direkt zum Fragebogen-Download.