Beraterauswahl für die BAFA-Förderung: Worauf KMU bei der Auswahl achten sollten

Inhalt

Beraterauswahl für die BAFA-Förderung: Worauf KMU bei der Auswahl achten sollten

Gliederung

  1. Warum ist die richtige Beraterauswahl für die BAFA-Förderung so wichtig?
  2. Welche Anforderungen muss ein BAFA-Berater erfüllen?
  3. Wer ist von der Förderung als Berater ausgeschlossen?
  4. Worauf sollten KMU bei der Beraterauswahl achten?
  5. Wie finde ich einen geeigneten BAFA-Berater?
  6. Wichtigste Punkte im Überblick

1. Warum ist die richtige Beraterauswahl für die BAFA-Förderung so wichtig?

Die Auswahl eines geeigneten Beraters ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche BAFA-Förderung von Unternehmensberatungen für KMU. Nur Beratungen durch anerkannte, qualifizierte und unabhängige Berater:innen werden gefördert. Fehler bei der Auswahl können zur Ablehnung des Antrags oder zur Rückforderung der Förderung führen.

2. Welche Anforderungen muss ein BAFA-Berater erfüllen?

  • Selbstständigkeit: Der Berater muss als selbstständiges Beratungsunternehmen oder Angestellter eines solchen tätig sein.
  • Überwiegender Geschäftszweck: Mehr als 50 % des Umsatzes müssen aus entgeltlicher Unternehmensberatung stammen.
  • Beratereigenschaft: Der Berater muss beim BAFA registriert und anerkannt sein und alle Nachweise zur Beratereigenschaft erbringen.
  • Qualifikation und Zuverlässigkeit: Fachliche Eignung und persönliche Zuverlässigkeit sind Pflicht.
  • Qualitätssicherung: Ein wirksames Qualitätssicherungssystem muss nachgewiesen werden.

3. Wer ist von der Förderung als Berater ausgeschlossen?

  • Berater:innen, die für sich selbst oder ihr eigenes Unternehmen einen Zuschuss beantragt haben
  • Berater:innen von juristischen Personen des öffentlichen Rechts, Religionsgemeinschaften oder gemeinnützigen Unternehmen ohne wirtschaftlichen Teilbetrieb
  • Inhaber:innen, Gesellschafter:innen oder Mitarbeitende des beratenen Unternehmens oder eines verbundenen Unternehmens
  • Angehörige im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 1 StGB
  • Personen/Unternehmen in Insolvenz oder mit abgegebener Vermögensauskunft

4. Worauf sollten KMU bei der Beraterauswahl achten?

  • Erfahrung mit BAFA-Förderung: Fragen Sie, ob der Berater bereits BAFA-geförderte Projekte durchgeführt hat.
  • Registrierung beim BAFA: Prüfen Sie, ob der Berater beim BAFA gelistet ist und über eine Berater-ID verfügt.
  • Unabhängigkeit: Achten Sie darauf, dass keine persönlichen oder wirtschaftlichen Verflechtungen bestehen.
  • Keine Vorfinanzierung: Das Beraterhonorar darf nicht durch den Berater oder verbundene/interessierte Dritte vorfinanziert oder verrechnet werden.

5. Wie finde ich einen geeigneten BAFA-Berater?

  • Nutzen Sie das unabhängige Beraterportal BAFA-Berater-finden.de oder Empfehlungen von regionalen Ansprechpartnern.
  • Achten Sie auf Nachweise zu Qualifikation, Erfahrung und Qualitätssicherung.
  • Führen Sie ein Vorgespräch, um zu prüfen, ob der Berater zu Ihrem Unternehmen passt.

6. Wichtigste Punkte im Überblick

  • Nur anerkannte, unabhängige und qualifizierte Berater:innen sind förderfähig.
  • Die Auswahl des Beraters entscheidet maßgeblich über den Erfolg der BAFA-Förderung.
  • Prüfen Sie alle Nachweise und achten Sie auf Unabhängigkeit und Erfahrung.

Tipp:

Das vollständige Merkblatt „Hinweise zur Beraterauswahl“ finden Sie im Download-Bereich.
Hier geht’s direkt zum Merkblatt-Download.

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